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Cirrusnebel, Veil Nebula

41 x 180 sec, 6 x 300 sec, 47 x 30 sec L-eXtreme Optolong Dualnarrow Filter = 2h57min30sec
ASI2600MC PRO mit RedCat 51 APO 250mm f/4.9
AZ-EQ-6
ganz vorne im Hunsrück

Strumvogel NGC 6990
70 x 180 sec = 3h30min
Canon 80da mit 8″ f/4 Selbstbau Newton
HEQ-5 Pro
ganz vorne im Hunsrück

Der Cirrusnebel, auch bekannt als NGC 6960 oder als „Schleiernebel“, ist ein ausgedehnter Supernova-Überrest im Sternbild Cygnus (Schwan) und ist der im optischen Spektrum sichtbare Teil des Cygnusbogens. Er gehört zu den bekanntesten und eindrucksvollsten Nebeln am Nachthimmel.

Der Cirrusnebel entstand vor etwa 5.000 bis 8.000 Jahren, als ein massereicher Stern am Ende seines Lebens in einer gewaltigen Supernova-Explosion auseinanderbrach. Dabei wurden die äußeren Gasschichten des Sterns mit hoher Geschwindigkeit in den umgebenden Raum geschleudert. Diese ausgeworfenen Materie breitet sich nun über große Entfernungen aus und bildet den faszinierenden Nebel.

Das charakteristische Erscheinungsbild des Cirrusnebels ähnelt einem zarten, verflochtenen Schleier, der sich über einen großen Teil des Himmels erstreckt. Der Nebel besteht aus ionisiertem Gas und leuchtet in charakteristischen Röntgen-, sichtbaren und Infrarotwellenlängen.

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